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Neujahrsvorsatz Sport ist lächerlich?

Gespräch Anfang 2016:
„Ich wünsch Dir ein frohes neues Jahr Benita!
Hast Du irgendwelche Jahresvorsätze?“
„Ja habe ich – ich habe mich im Fitnessstudio angemeldet und möchte jetzt regelmäßig Sport machen“
Ein Schmunzeln von meinem Gegenüber nach dem Motto: Das hältst Du eh nicht durch.

 

Ja Sport als Jahresvorsatz ist schon eine von den typischen Sachen, die nach ein paar Wochen wieder von Board geworfen werden.
Aber nur weil es bei vielen so ist, muss es nicht heißen, dass es bei Dir ebenso ist.
Ich war deshalb echt etwas enttäuscht von ein paar Freunden, wie sie meinem Vorsatz gegenüberstanden.

Es war ja nicht so, dass ich der Meinung war, ich sei zu dick, müsste abnehmen und deshalb ins Fitnessstudio zu müssen – Nein es war wegen meiner Gesundheit.
Mein Immunsystem war durch die Pille geschwächt bzw. ist es immer noch und mein Arzt hat mir, nachdem Absetzen der Pille, geraten Sport zu machen.
Dazu muss man sagen, dass ich vorher NIE Sport gemacht habe.
Als Münsteranerin fahre ich natürlich, wie es sich so gehört überall mit dem Fahrrad hin, aber sonst wurde kein Sport gemacht.
Vor Schulsport habe ich mich zum Großteil gedrückt, weil ich es einfach ätzend fand.
Sprich ich habe erst mal mit ein bisschen Cardio angefangen, um etwas Kondition zu bekommen, was natürlich nicht schadet. Und natürlich auch ein paar „leichtere“ Übungen am Anfang.

foto-29-12-16-14-00-32Im März habe ich dann das erst mal mit einer Freundin zusammen trainiert, die schon eine längere Zeit vorher trainiert hat.
Mit Ihr habe ich mich dann das erste Mal in den Bereich mit den freien Gewichten getraut.
Was natürlich motivierend war, war das sie mich sehr gelobt hat.
„Hab‘ schon öfteres Mal Freundinnen mit zum Sport genommen. Du bist die Erste, die z.B. die Squats direkt hingekriegt hat und Dich nicht so zimperlich anstellst“, meinte Sie.
So was hört man natürlich gerne!
Der Grundstein fürs Krafttraining war so auf jeden Fall gelegt und ne‘ Trainingspartnerin hatte ich so auch gefunden – Check!
Gerade mit Trainingspartner geht man oft eher zum Sport, da man sich gegenseitig pusht und dann doch überredet zum Sport zugehen.
Hatte es echt schon einpaar Mal, dass ich so meinte „Okay pack ich jetzt noch 5 Kilo drauf“, aber war total unschlüssig. Louisas antwort war dann nur „Ja klar pack drauf, ich helf dir sonst, wenn’s nicht mehr geht.“
Deshalb ist es echt auch praktisch, weil man sich bei schweren Gewichten helfen kann oder auch gegenseitig korrigieren kann.
Es gibt auch echt viele Übungen die man auch so oder so zusammen machen kann. Zusammen auch training oft mehr spaß.
Bin auch froh, dass Louisa mich am sozusagen an die Hand genommen hat und mir alles gezeigt hat.
Also Danke Louisa und danke an die anderen, die an mich geglaubt haben, haha!

foto-16-10-16-19-49-52Ich habe dann echt immer mehr gefallen am Kraftsport gefunden und will es jetzt nicht mehr missen.
Und nein ich trainiere jetzt nicht nur Bauch-Beine-Po, sondern auch Rücken und Arme.
Auch Frauen können Rücken-Arme trainieren und sehen nicht dirket aus wie ein Schrank 😀
Wenn es mich irgendwas beschäftigt oder ich eine Pause vom Lernen brauche, dann geht’s für mich ab zum Sport den Kopf freikriegen. Es gibt kein besseres Gefühl nach dem Training auf dem nach Hause Weg zuwissen, man hat was geschafft.

 

e71f11a628bf9ccf847cafdde3ee7430Ich finde es auch einfach wichtig, dass man hinter dem steht, was man sich vorgenommen hat und sich nicht von anderen verunsichern lässt. Ist es nicht gerade auch motivierend, denn Leuten, die nicht an einen geglaubt haben zuzeigen, dass man es durchgezogen hat? Finde ich schon.
Aber mach es auf jeden Fall für Dich und für niemanden anderen.
Wichtig ist auch, dass man sich kleine Ziele setzt und versucht diese zu meistern. Und wenn es nicht so klappt, wie man’s sich vorgestellt hat, dann gibt es echt Schlimmeres. Wichtig ist nur: Am Ball bleiben.

Ib3c63bfff3e08a4eb2acd306c6aaff43ch hatte jetzt auch vor zwei Wochen ein schlechtes Gewissen, da ich im November und Dezember nicht so regelmäßig trainieren war. Aber das hatte schließlich seine Gründe. Ich hatte viel für die Schule zutun und war krank. Angeschlagen zum Sport zugehen bringt doch überhaupt nichts und da sollte man sich nicht schlecht fühlen.

Wichtig ist am Ende einfach, dass man das ganze für sich selber macht und sich nicht reinreden lässt von anderen. Wahrscheinlich sind es oft die Leute, die an deinen Jahresvorsätzen die Nase rumpfen, die Ihre selber nicht gebacken bekommen und sich jedes Jahr das selbe vornehmen.
Zumal man trotzdem sagen muss, dass man nicht zwinend ein neues Jahr braucht, um wie in diesem Beispiel mit dem Sport anzufangen. Wenn Du etwas wirklich möchtest, kannst du es jeder Zeit anfangen – Du musst Dich nur aufraffen. Ich bin stolz auf das, was ich dieses Jahr geschafft habe. Man hätte bestimmt noch mehr schaffen können, aber ich sag mir immer: Auch keine Schritte sind gute Schritte und manchmal sogar die besseren und langarmigeren.unbenannt-1Ich bin auf jeden Fall positiv gestimmt fürs nächste Jahr.
Möchte einfach so weiter machen, wie zurzeit. Mich natürlich steigern in den Gewichten und neue Sachen auszuprobieren. Und natürlich etwas mehr an das rankommen, was ich persönlich als „Traumkörper/perfekten Körper“ ansehe.
Aber nicht nur im Bereich Sport bin ich positiv gestimmt, sondern auch sonst.
Habe mir vorgenommen, wieder mehr zu fotografieren und mich da in neuen Sachen auszuprobieren.
Und ich hoffe natürlich, dass es mit dem Blog voran laufen wird.
Vielleicht schreibe ich sogar mehr über Sport, was ich bis jetzt so gelernt habe oder was mich motiviert?
Lasst es in den Kommentaren wissen.foto-06-08-16-19-03-01

Danke an all die, die in Hohen und Tiefen 2016 an meiner Seite standen
und immer für mich da waren.
Danke.

Wünsche allen schonmal einen guten Rutsch ins Neue Jahr und einen wunderschönen Abend.

Benita

 

 

 

 

 

 

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