Mein Rock am Ring 2016

Nachdem ich den Post fertig hatte, ist mir die Idee gekommen daraus zwei zu machen, denn es wäre viel zu viel gewesen.
Also in diesem Teil werden die Tage zusammen gefasst und im nächsten Part wird es um Erlebnisse, Tipps und meine Erfahrungen gehen!
So dann fangen wir mal bei Anfang an.

Die Anreise:
Man muss sagen die Anreise war echt nicht das wahre, zu mindestens kurz vor dem Ziel, denn vorher war es eigentlich ganz spaßig.
Wir waren ja zu viert im Auto, also meine Tante, mein Onkel und eine Freundin meiner Tante die Coco.
Wir konnten nicht geplant die Ausfahrt nehmen die wir wollten, weil die von der Polizei gesperrt war.
Also die nächste genommen.
Wir waren ja mit super netten Leuten da, die schon den Tag zu vor da waren.
Die dann natürlich „Ruft uns an kurz bevor ihr da seit, wir helfen die Sachen tragen“.
Ja wir natürlich 5 km vorher gemacht, aber konnte ja keiner wissen, dass wir für 3 km fast 2h brauchen.
Und so weit ich weiß, hatten wir damit echt Glück, denn andere haben reichlich länger gebraucht.
War ich Glücklich als wir am Kreisverkehr waren und nicht dort lang mussten, wo die anderen hin musste.
Ich sag nur Connections, Bernt der Retter!
(Insider die nur die verstehen, die mit mir waren – sorry)
Wir waren übrigens auf dem Caravan Campingplatz, haben aber gezeltet hinter den Wohnwagen der anderen.

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Snapchat: donnaladingens

Nun zum ersten Festival Tag:
Ich glaube aufgestanden bin ich um 8.30 nach 4 Stunden Schlaf.
Unsere Bändchen haben dir dann auch endlich geholt und uns auf die Suche nach Müllbeuteln gemacht.
Für die die es nicht wissen, man bekommt mit dem Bändchen ein Müllpfand Karte im Wert von 10 Euro, aber nirgends gab es mehr Müllbeutel.
Um 14.25 wäre eigentlich Of Mice&Men gekommen, aber die habe ich leider verpasst, genau so wie
Breaking Benjamin – aber wieso spielen so geile Bands auch um solche Uhrzeiten.
Wir haben uns dann aber gegen 18.30 auf den Weg aufs Gelände gemacht, vom Caravan war das nicht so weit.
Ich habe dann zum Glück etwas von Distured gesehen und ich muss sagen die waren echt gut, wenn nicht sogar sehr gut!

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 Und dann bin ich mit wie meine Tante so schön sagen würde „Den jungen Leuten“ zu Tenacious D gegangen.
Ich wollte unbedingt Jack Black sehen, da als ich klein war School of Rock mein lieblings Film war.
Und da kam dann das mit dem Gewitter, das war auch was.
Wir haben da zu 5 gewartet und dann kam die besagte Durchsage:
„Es kommt gleich ein Gewitter geht bitte von Metallgenständen weg“ und 2-3 Minuten später dann'“Die Band spielt erst nach dem Gewitter“ und dann schlug der erste Blitz ein.
Zum Glück reichlich weit weg von mir, irgendwo rechts.
Wir dann natürlich nach links und da schlug der nächste ein.
Wie ich schon erwähnt hatte waren wir zu 5 und dann auf einmal nur noch zu 2.
Ich bin wirklich so froh zu dem Zeitpunkt nicht alleine gewesen zu sein, wirklich.
Wahrscheinlich wäre ich verzweifelt gewesen!

Wir uns dann versucht irgendwo unter zustellen, hat irgendwie nur so halb funktioniert.
Aber dabei haben wir ganz liebe Leute kennen gelernt 3 Kerle, von wo weiß ich nur nicht mehr.
Der eine wollte unbedingt Tenacious D sehen. Also hätte ich den nicht sehen wollen, wäre ich wahrscheinlich garnicht so nass geworden den die anderen waren in irgendeinem Zelt was trinken. Irgendwann haben wir uns dann aber dazu entschlossen zurück zum Camping Platz zurückzulaufen, weil uns echt kalt war.Ich habe bestimmt vom Anfang des Gewitters bis wir bei unserem Platz angekommen sind 3 mal meine Gummistiefel ausgeleert. Dann natürlich Trockene Sachen an, kurz aufgewärmt, bisschen geschnackt und wieder hoch. Und uns Volbeat angeguckt. Ich gebe zu ich habe vorher echt nur 2 Lieder gekannt, also „Fallen“ und „The Devil’s Bleeding Crown“, aber echt die haben eine gute Stimmung gemacht, wirklich krass. An dem Tag ist auch deren neues Album raus gekommen und die haben natürlich ein paar der neuen Lieder gespielt – ich glaube ein paar davon werden jetzt bei mir öfters gehört, Top! Übrigens ist mir da auch echt was peinliches passiert, fragt uns Philipp mit dem wir da waren wofür den die MMXVI auf dem Band stehen würde und ich so „Das ist bestimmt römisch für 31“, halt ein auf ich bin total schlau und dann einer hinter uns so „Dir ist schon klar das, dass für 2016 steht !?“ Hab ich auch was dazu gelernt 😀
Nach Volbeat haben wir uns dann noch etwas von Major Lazer angehört – super Bühnen Show und natürlich mega gut zum Tanzen die Musik!
Kann ich jedem empfehlen.

Festival Tag 2:

Habe ich auch nicht sehr viel länger geschlafen, als am Tage zuvor, aber das ist doch so üblich.
Der Tag hat erstmal damit angefangen, dass ich auf mein Handy geschaut habe und von zisch Menschen Nachrichten hatte, die gefragt haben ob bei mir alles Inordunung wäre. War es zum Glück ja!
Was mir jetzt im Nachhinein aufgefallen ist, dass alle von einem Blitzeinschlag geschrieben haben, nur waren das doch mehrere, ist doch üblich bei einem Gewitter! 😀 Aber ich fand es trotzdem echt nett, dass so viele an mich gedacht haben, danke!

IMG_2560Dann hieß es auf einmal, dass Festival wird abgebrochen, was sich zum Glück später erstmal aus falsch rausstellte
– aber leider das sich alles verschiebt und statt um 14-15 Uhr erst um 22 Uhr
Warum?
Wegen weiteren Gewitter Warnungen!
Was wir gemacht haben?
In der Sonne gechillt – was eine Ironie,
obwohl es später doch nochmal geregnet hat aber nicht lange. Ich meine wir waren viele Leute, da bekommt man die Zeit schon gut rum. Später sind wir dann los gezogen zum Gelände und haben uns erstmal die Red Hot Chilli Peppers angeschaut. Ich bin mir keiner großen Erwartung dran gegangen, da mir vorher viele gesagt haben das die nicht so sein sollten, aber sehen wollte ich sie trotzdem. Und ich wurde echt positiv überrascht! Klar gibt es bestimmt Bands die besser live spielen, aber einmal die Lieder Live sehen musste echt sein, gerade da ich die sonst echt feiern Musik von Red Hot Chilli Peppers geht halt eigentlich immer, meiner Meinung nach, aber ist jetzt auch nicht so die Musik zu der man so krass abgehen kann.

 

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Während die RHCP noch gespielt haben, hat ist ein Teil von unserer „Gruppe“ schon auf den Weg zur anderen Stage gemacht (Für Leute die das nicht wissen, dort gibt es drei Stages), da dort „275ers“ gespielt haben. Ich wollte umbedingt Bullet for my Valentine sehen. Ich meinem Onkel geschrieben „Wo bist du, ich will die nicht alleine sehen“. Bullet for my Valentine ist laut Wikipedia eine Metalcore Band und als junges Mädel wollte ich so eine Band nicht alleine sehen, gerade auch wegen den Moshpits. Nun stand ich da ja noch mit dem Rest der Gruppe bei RHCP und ich hatte Glück das welche der Boys Bullet auch sehen wollte. Auf dem Weg zur Stage sind wir dann natürlich noch an einem Stand  vorbei um uns was zu trinken zuholen. Auf einmal meint der eine so „Guck mal Benita, da steht deine Tante“. Ich dachte der wollte mich verarsche und habe mich nicht umgedreht. Wohl gemerkt muss man dazu sagen, dass ich sein Getränk geklaut hatte und dachte der hat das nur gesagt um es wieder zubekommen. Aber nein, meine Tante stand da wirklich! Das muss man sich mal geben, da trifft man unter 90.000 Menschen seine Tante wieder. Ich zu meiner Tante und schupp die Wupp waren die Jungs weg. Hat leider etwas gedauert bis ich meine Tante und Coco dazu bekommen habe, mich zu meinem Onkel zu bringen. Aber zu mindestens habe ich die Hälfte von Bullet gesehen und das ist doch mal was 😀 Und mein Onkel stand wohlgemerkt echt dort wo Coco und Petra ihn „abgestellt“ hatten, wie die beiden das so schön gesagt haben.

Unbenannt
Ich habe zum Glück etwas am Samstag gefilmt

Nach Bullet ging es dann noch zu Billy Talent, leider aber etwas weiter hinten.
Aber eins muss ich sagen, die waren echt krass.
Im November sind die in Deutschland und ich bin echt am überlegen hinzugehen.
Am nächsten Morgen hatte ich die ganze Zeit ein Ohrwurm von „Devil on my Shoulder“, der sich aber dann imlaufe des
Tages mit „Tears dont Fall“ von Bullet getauscht hat – den hatte ich bis Dienstagmorgen wohlgemerkt!
Und leider kam ja dann auch die Durchsage, dass das Festival am Sonntag nicht mehr standgefinden wird.
Ich muss sagen ich kann es schon verstehen und so weit ich das Mitbekommen habe konnte Marek Lieberberg da nichts für und wie ich ihn, leider nur aus Interviews und Erfahrungen von anderen mitbekommen habe, muss er sehr bemüht gewesen sein bzw. es immer sein.
Ich meine er ist auch nicht mehr der jüngste und rockt das trotzdem und er hat da ein super geiles Festival auf die Beine gestellt,
sonst würde es das nicht seit über 30 Jahren geben.

Abreise:
Dazu gibt es echt nicht so viel zu schreiben. Kurz vor 9 aufgestanden, Sachen zusammen gepackt, zum Auto getragen (was ja nicht weit war wie wir vom Anfang wissen) und um ca. 14.30 back in Münster gewesen. Mein Ziel wieder zu kommen und fast keine Stimme mehr zu haben, habe ich sogar fast erreicht. Ich weiß komisches Ziel !

So das war der erste Teil und wird die Tage folgen

Benita

 

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