Von Erbsen im getränk bis zu mülltüten im Schuh

 

In diesem Teil des Rock am Ring Post soll es eher um Tipps und Erfahrungen gehen.
Klar kann man jetzt sagen, das war erst Ihr erstes Festival die kann doch gar kein Plan haben,
aber ein paar Tipps oder lustige Storys habe ich auch zu erzählen.

IMG_2635
Snapchat: donnaladingens
1. Gummistiefel statt weiße Sneaker

Ich habe wirklich Leute gesehen die z.B weiße Vans an hatten bzw. die mal weiß waren. Vans sind jetzt zwar nicht die aller teuersten Schuhe, aber 70-80 Euro ist auch schon viel und gerade, wenn der  Schuh nach dem Wochenende nicht mehr so aussieht wie zuvor. Dann nehmen euch doch Schuhe mit, bei denen es egal ist wie sie danach aussehen, die nicht teuer waren und kaputt gehen können. Ich zum Beispiel hatte meine Nikes mit die ich für 30 Euro im Outlet gekauft habe. An hatte ich sie aber nur auf der Hin und Rückfahrt, denn seit der Ankunft hatte ich meine Gummistiefel an –  auf nasse Füße hatte ich echt keine Lust. Nächstes Mal würde ich sogar zwei paar mitnehmen, falls die nass sind.
Übrigens müssen wir wohl mit unserem Camping Platz voll Glück gehabt haben, war was den Schlamm angeht wirklich noch okay. Muss bei anderen Plätzen wohl echt schlimm gewesen sein.

 
 
 
 
2.  Müllbeutel

Meine Mum meinte, als ich am packen war, ich solle doch Müllbeutel mitnehmen. Wieso?
Ganz einfach, wenn deine Gummistiefel/Schuhe durch nässt sind, dann ziehst du über deine Socken einfach die Mülltüten und bekommst keine nassen Füße.
Ich war echt ganz froh an dem Freitag die Mülltüten zu haben – habe aber viele gesehen, die das auch gemacht haben. Leider habe ich kein Foto gemacht, aber meine Tante war so lieb und hat mir ein paar geschickt und auf dem Foto sieht man auch das jemand das gemacht hat. Also manchmal auch auf Mama hören !

Foto 11.06.16, 15 32 39

3. Keine kurzen Socken in Gummistiefeln

Die Gummistiefel die ich mithatte waren eher so halbe die etwas über die Knöchel gingen. Ich muss sagen, ich liebe diese Gummistiefel, da Sie nicht total Banane aussehen. Habe ich auch öfters mal an, wenn es hier in Münster regnet, passend mit meinem Regenmantel. Nur das Problem war, dass ich in den Gummistiefel kurze Socken anhatte und das hinten blutig gescheuter hat. Habe ich halt ein Pflaster drüber gemacht und zum Glück noch lange Socken in meiner Tasche gefunden. Nur am Sonntag ist das irgendwie noch angeschwollen und hat geeitert. Als wir dann in Münster ankamen, tat das auch echt weh beim Auftreten. Hab es dann einfach zu Hause paar Mal desinfiziert, viel Luft dran gelassen und jetzt ist kaum noch was davon da. Also nehmt genug Socken mit!
Beim Schreiben habe ich gerade Alina vor Augen, wie ich ihr das erzählen würde und sie nur sagen würde „Ihh Benita, erzähl sowas nicht“

4. Nimm nicht deine Besten Sachen mit

Ist wie mit den Sneaker, sonst ärgert man sich später noch, falls etwas kaputt geht. Ich hatte im Endeffekt fast nur graue und schwarze Sachen dabei, dort sieht man Dreck auch nicht so schnell.
Man sieht ja auch schon Oben auf dem Foto, dass meine Hose etwas dreckig war, aber es hat mich nicht wirklich gestört.
Teuren Schmuck würde ich auch zu Hause lasse. Ich trage immer eine Kette, an der ein Ring ist, da der für mich eine wichtige Bedeutung hat. Da ich den normal immer trage, bekomme ich schon irgendwie Panik, wenn ich den mal nicht umhabe und mir an den Hals fasse und merkte das da nichts ist. Also habe ich mir einfach eine Kette mitgenommen, dabei der es egal ist ob sie kaputt geht
und die anstatt der sonst getragen.

IMG_26285. Du brauchst nicht Top gestylt sein

Ja das interessiert dort nämlich nicht wirklich jemanden. Ich dachte auch erst so: „mhmm bisschen schminken möchte ich mich auch schon“ oder „soll auch nicht aussehen als hätte ich einen Müllsack an“.
Jeder hatte bei diesem Wetter dreckige Sachen, da ist das doch total egal.
Ich muss sagen, irgendwie war mir das auch egal – einfach Sonnenbrille auf und dann passt das, auch wenn es regnet.
Ich hatte zwar das nötigste mit, wie Concealer, Wimperntusche und Augenbrauenpuder, aber ich habe es nicht verwendet.
Wer weiß, vielleicht bin ich nächstes Jahr dort total geschminkt, man weiß es nicht.
Was ich damit jetzt eigentlich sagen wollte, falls man sich nicht schminkt oder dreckige Sachen hat, dann juckt das dort auch niemanden. Und wenn du dich schminken willst, dann mache‘ es halt.
Man muss nur erst mal die Zeit dafür finden.

Foto 11.06.16, 15 33 30

6.  Kalte Getränke aber keine Eiswürfel?

Die liebe Coco wollte die ganze Zeit Eiswürfel, denn ein kaltes Getränkt schmeckt dann doch echt besser. Und falls Ihr euch jetzt denkt wie wofür ein kaltes Getränk, da war doch voll schlechtes Wetter? – dann habt ich euch echt vertan. Es hat nicht wirklich oft geregnet und sonst hat die Sonne geschienen. Ich hatte auch leider einen kleinen Sonnenbrand an den Schultern, weil ich mich zu spät eingecremt habe. Also hier im Tipp einen Tipp : Sonnencreme nicht vergessen, egal wie schlechte Wetter angesagt ist. Okay zurück zu dem Eiswürfel Problem.
Der liebe Lars war der Meinung, dass wir ja auch gefrorene Erbsen nehmen könnten, die wären geschmacksneutal und da welche eh zu Lidl mussten, wurden gefroren Erbsen, Erdbeeren und Himbeeren mitgebracht.
Wir in unsere Cola erst mal die gefrorene Erbsen rein gemacht. Also kalt wurde das Getränk schon, nur nach 5 bis 10 Minuten es den Geschmack von Erbsen angenommen. Gut, das wir die Erdbeeren und die Himbeeren hatten – haben sich gut im Sekt gemacht!
Also was lernen wir: gefrorene Erbsen FLOPP und Erdbeeren/Himbeeren Top!

7. Genießt die Zeit

Jetzt eine Woche danach will ich gar nicht glauben, dass es schon 7 Tage her ist und ich jetzt noch 1 Jahr warten muss. Ich muss sagen, man hat dort fast wie alle Probleme vergessen, sich einfach frei gefühlt und hatte einfach Spaß. Hat einfach Party gemacht. Egal wie das Wetter war, alle Leute waren gut drauf. Insgesamt fand ich es total cool, dass man eigentlich jede Person ansprechen konnte und normal nicht blöd angemacht wurde. Außer an dem Freitag bzw. eigentlich Samstagmorgen, da bin ich alleine zurück zum Campingplatz gelaufen und wollte den Weg laufen, wie wir hin sind, aber das war abgesperrt und vom Festival Personal standen da. Ich hab die dann ganz nett gefragt, ob ich hier den nicht lang könnte und wurde von dem einen total angepammt. Ich musste dann ganz alleine total den Umweg laufen. Normal würde ich auch nie wieder alleine zurücklaufen, aber ich habe zu mindestens ganz nette Leute kennengelernt. Der eine hat mir von seiner Band erzählt, nur leider habe ich den Namen der Band vergessen. Oft ist es nur dieses kurz über etwas reden und sich dann noch viel Spaß auf dem Festival wünschen, denn sich unter so vielen Festival Besucher wieder zusehen ist echt selten. Und ich muss sagen, in der Schule bin ich echt nicht so gut in Englisch, aber auf Englisch verständigen ging echt gut. Ich glaube ich habe bestimmt 10 Minuten mich mit einer Britin unterhalten und irgendwann mit zwei Franzosen.

Foto 11.06.16, 15 56 26

8. Die richtige Leute

Wie wir ja schon aus dem anderen Post wissen, war ich mit meiner Tante und Onkel und deren Freunden da. Mein Onkel war jetzt das 24 mal bei Rock am Ring und hat deshalb dort echt schon viele Leute kennengelernt. Wir waren dort auf dem Camping Platz mit Freunden von ihm von der Mosel.
Ich muss sagen supernette Leute! Man wurde direkt mit aufgenommen und mit einbezogen. Gerade auch, als wir auf dem Gelände waren, wurd‘ geschaut das alle beisammenbleiben. Auch an mich wurde gut gedacht. Die anderen kannten sich ja alle Untereinader, aber ich hatte nicht das Gefühl ausgeschlossen zu werden.
Auch am Donnertag wurde uns beim Zelt aufbauen geholfen bzw. eigentlich habe ich nicht wirklich was gemacht 😀
Was ich damit sagen möchte ich, dass gerade die Leute, mit denen du dort bist wichtig sind. Man geht auf ein Festival um Spaß zu haben und dafür brauchst du die richtigen Leute.
Falls das einer der Leute, mit denen ich dort war liest, man weiß ja im Netz nie wer was zu lesen bekommt, dann fühl Dich gedrückt und danke für die schönen Tage – nächstes Jahr wieder!
Und ganz lieben Dank an Philipp und Lars mit denen ich am Freitag größtenteils unterwegs war und die voll gut auf mich achtgegeben haben. War nämlich echt lustig mit denen – mit den zwei Verrückten.
Natürlich nicht zu vergessen meine Tante und meinen Onkel, dass Sie mir diesen Wünsch erfüllt haben, denn seitdem ich klein war habe ich davon geträumt.  Das war mir echt sehr wichtig und es hat mich sehr glücklich gemacht!
Danke Andreas und Petra!

Mein Fazit:

Das war mein erstes Jahr Rock am Ring und garantiert nicht mein Letztes.
Egal wie das Wetter war und das Festival leider abgebrochen wurde, was ich auch verstehen kann, hatte ich trotzdem sehr viel spaß und ich freu mich schon auf’s nächste Jahr und hoffentlich das es  mit den gleichen Leute sein wird
und vielleicht kann ich ja meine Besten Freundin überreden mit zu kommen!

  Benita

 

Merken

Merken

Merken

Author

Write A Comment